Johanna Schulz

Fakten

Position
Teamleader Procurement

Alter
28

Bei R&M seit
2015

Aufgabengebiet
Logistikmanagement, Im- und Exportabwicklung

Standort
R&M Hamburg

 

Die Geschichte von Johanna Schulz

Welche Berufsausbildung bzw. Studium haben Sie vor Ihrer Zeit bei R&M absolviert?

Meinen ersten Schulabschluss habe ich an der Realschule gemacht. Danach folgte das Abitur, mit dem Ziel studieren zu können. An der Fachhochschule habe ich mein Bachelorstudium im Bereich Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Einkauf und Logistik absolviert, in dessen Rahmen ich ein 6-monatiges Pflichtpraktikum machen musste, welches ich bei der R&M Group in Hamburg machte.


Wie ging es nach Ihrem Praktikum weiter?

Es hat mir so gut gefallen, dass ich nach dem Praktikum meine Bachelorarbeit zusammen mit R&M geschrieben habe und daraufhin auch übernommen wurde. In Kooperation konnte ich im September 2018 zudem mein nebenberufliches Masterstudium in Supply Chain und Logistik an der FOM erfolgreich abschließen. Seitdem bin ich in der aktuellen Position tätig.


Beschreiben Sie Ihre Position und Ihre Aufgaben.

Als Teamleader Procurement bin ich dafür zuständig, dass die richtigen Teile zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Um dies zu gewährleisten fungiere ich als Schnittstelle zwischen unserer Einkaufsabteilung und der Vielzahl an Lieferanten sowie Spediteuren. Ich koordiniere den Einkauf von Transportdienstleistungen und bin ebenfalls Zoll- und Außenwirtschaftsverantwortliche im Unternehmen. Genauer gesagt steuere ich also den weltweiten Im- und Export der Materialien und sorge dafür, dass die nötigen Bauteile rechtzeitig auf der Werft sind, um das Schiff fertigzustellen. Dabei fallen auch Ausfuhr- und Exportkontrollen sowie das Prüfen von Verträgen im Hinblick auf logistische und zollrechtliche Themen in meinen Zuständigkeitsbereich.


Was ist das Beste an Ihrem Job?

Der Kontakt zu unterschiedlichen Stakeholdern, Spediteuren, Kollegen, Behörden, intern sowie extern und alles läuft über deinen Tisch.


Erzählen Sie etwas über Ihr spannendstes Projekt…

Besonders spannend sind die Projekte, bei denen wir Umbau- oder Reparaturarbeiten durchführen müssen. Meistens liegen Schiffe, die „im Dienst“ sind, nur für einen kurzen Zeitraum im Hafen oder im Dock. Das bedeutet Zeitdruck, denn nur dann können wir an Bord unserer Arbeit nachgehen. Damals lag ein Kreuzfahrtschiff auf der Karibikinsel Aruba im Hafen und es mussten Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Damit die Teile rechtzeitig ankamen, mussten diese per Kleinflugzeug transportiert werden. Das hat natürlich einige Telefonate mit vielen fremden Menschen gekostet. Zum Schluss ist aber alles gut verlaufen.


Worin liegen die Herausforderungen in Ihrem Job?

Ich denke den Überblick zu behalten, in allen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren, auch wenn es hektisch wird und immer freundlich zu bleiben. Mutig und offensiv sein.


Was macht die R&M Group zu einem Top-Arbeitgeber?

Meine Arbeit sowie alles drum herum. Das Vertrauen in die Mitarbeiter, die Offenheit und Wertschätzung, die einem entgegengebracht wird. Alle Mitarbeiter haben immer ein offenes Ohr bei allen Angelegenheiten und die Türen stehen einem bei Gesprächsbedarf jederzeit offen. Mir gefallen die kurzen Entscheidungswege und natürlich die große Bandbreite an Persönlichkeiten in einem internationalen Team mit denen man tagtäglich arbeitet sowie die flexiblen Arbeitszeitmodelle, wie mobiles Arbeiten.


Was fasziniert Sie an der maritimen Branche?

Die Konservativität der Branche, die gleichzeitig international agiert und dass man sieht wie die Schiffe entstehen. Am Ende eines Projektes ist man stolz auf die Leistung der Mitarbeiter. Mir gefällt es für ein Unternehmen zu arbeiten, dass ein einzigartiges und breitgefächertes Portfolio anbietet, welches uns vom Wettbewerb abhebt.


Sind Sie schon mal auf einem Kreuzfahrtschiff mitgefahren? Wie war das für Sie?

Ja, bei einer Testkreuzfahrt von TUI Mein Schiff. Drei Tage, das war echt schön.

 

© Foto: Silje Paul

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